Cardarine / GW501516

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Cardarine - GW501516
Cardarine (GW501516, auch Endurobol) ist ein nicht-steroidaler PPARδ-Agonist, der den Fett- und Energiestoffwechsel moduliert. Es wird in der Literatur häufig fälschlich als SARM eingeordnet, wirkt jedoch nicht am Androgenrezeptor.
Wirkprofil im Überblick.
Cardarine aktiviert selektiv den Peroxisome Proliferator-Activated Receptor delta (PPARδ), einen nuklearen Rezeptor, der den Lipid- und Energiestoffwechsel steuert. Dadurch verschiebt sich die Muskulatur von der Glukose- zur Fettoxidation, was in der Literatur mit gesteigerter Ausdauerleistung und verbessertem Lipidprofil in Verbindung gebracht wird. Es besitzt keine hormonelle Wirkung und unterdrückt die HPTA nicht.
Wirkstoff & Einordnung
Wirkstoff, Klasse und Besonderheit im Überblick – alle relevanten Daten sachlich zusammengefasst.
Wirkstoff
GW501516 (Cardarine / Endurobol), ein synthetischer nicht-steroidaler Wirkstoff zur oralen Anwendung. Ursprünglich für metabolische Erkrankungen entwickelt.
Wirkstoffklasse
PPAR-Agonist. Cardarine aktiviert selektiv den nuklearen Rezeptor PPAR und moduliert so den Fett- und Energiestoffwechsel – es ist kein Steroid und kein SARM.
Besonderheit
Keine hormonelle Wirkung: Da Cardarine nicht am Androgenrezeptor wirkt, treten keine androgenen Effekte und keine Unterdrückung der körpereigenen Hormonproduktion auf.
Wirkprofil im Detail
Die in der Literatur beschriebenen Wirkmechanismen und Eigenschaften von Cardarine auf einen Blick.
Steigerung der Ausdauerleistung
Über PPARδ-Aktivierung erhöht Cardarine die mitochondriale Aktivität und oxidative Kapazität der Muskulatur – in der Literatur mit gesteigerter Ausdauer beschrieben.
Erhöhte Fettoxidation
Die Muskulatur verschiebt ihre Energiequelle von Glukose hin zu Fettsäuren, wodurch der Lipidverbrauch steigt.
Verbesserte Insulinsensitivität
Cardarine erhöht die Glukoseaufnahme in die Muskulatur und verbessert in der Literatur beschriebene Parameter der Insulinsensitivität.
Verbessertes Lipidprofil
Die Literatur beschreibt eine Erhöhung des HDL-Cholesterins sowie eine Senkung von LDL-Cholesterin und Triglyceriden.
Keine androgenen Effekte
Da Cardarine nicht am Androgenrezeptor bindet, treten keine androgenbedingten Wirkungen wie Akne oder Haarausfall auf.
Keine HPTA-Unterdrückung
Die körpereigene Testosteronproduktion wird nicht beeinflusst; eine Unterdrückung der Hypothalamus-Hypophysen-Achse tritt nicht auf.
Einordnung der Literatur
Zwei Aspekte, die in der einschlägigen Literatur besonders hervorgehoben werden und das Wirkprofil einordnen.
Abgrenzung zu SARMs
Obwohl Cardarine häufig in der SARM-Kategorie geführt wird, ist es kein Selektiver Androgenrezeptor-Modulator. Es wirkt nicht am Androgenrezeptor, sondern am nuklearen Rezeptor PPARδ – dadurch fehlen androgene Effekte und hormonelle Suppression vollständig.
PPARδ vs. AndrogenrezeptorEntwicklungsgeschichte
GW501516 wurde ursprünglich von GlaxoSmithKline und Ligand Pharmaceuticals für metabolische Erkrankungen wie Dyslipidämie und Adipositas entwickelt. Die klinische Entwicklung wurde später eingestellt – dieser Hintergrund wird in der Literatur regelmässig als Charakteristikum hervorgehoben.
GSK / Ligand · metabolische Forschung| Produkt | |
| Dosierung | 50 Tabs à 10mg |








