S4

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- Marke: Deus Medical
- Modell: deus-S4
S-4 Andarine
S-4 (Andarine) ist ein nicht-steroidaler Selektiver Androgenrezeptor-Modulator (SARM) aus der Aryloxyphenyl-Klasse, entwickelt von GTx Inc. In der Literatur wird es als milder, selektiver SARM mit charakteristischem visuellem Nebeneffekt („gelbe Sicht") beschrieben – bevorzugt für Cutting- und Definitionsphasen.
Wirkprofil im Überblick.
S-4 ist ein nicht-steroidales Aryloxyphenyl-Derivat und wirkt als partieller Agonist am Androgenrezeptor. Es zeigt eine moderate anabole Wirkung auf Muskelgewebe bei gleichzeitig deutlich reduzierter androgener Komponente auf Prostata und Haut. S-4 aromatisiert nicht zu Östrogen und fördert besonders den Muskelerhalt im Kaloriendefizit sowie die Knochenmineraldichte. Seine in der Literatur am häufigsten beschriebene Besonderheit ist ein dosisabhängiger visueller Effekt: Die Retina enthält Androgenrezeptoren, und ein Metabolit von S-4 bindet dort schwach – was bei höheren Dosen zu einem gelblichen Farbstich und verminderter Nachtsicht führen kann.
Wirkstoff & Einordnung
Wirkstoff, Klasse und Besonderheit im Überblick – alle relevanten Daten sachlich zusammengefasst.
Wirkstoff
S-4 (Andarine / GTx-007), ein nicht-steroidales Aryloxyphenyl-Derivat zur oralen Anwendung. Ursprünglich von GTx Inc. für Osteoporose und Muskelatrophie entwickelt.
Wirkstoffklasse
SARM (partieller Agonist). Selektiver Androgenrezeptor-Modulator mit partieller agonistischer Aktivität – zeigt in verschiedenen Geweben unterschiedliche agonistische Grade.
Besonderheit
Visueller Nebeneffekt: Ein Metabolit (M3) bindet schwach an Androgenrezeptoren in der Retina – verantwortlich für den charakteristischen „gelben Sicht"-Effekt bei höheren Dosen.
Wirkprofil im Detail
Die in der Literatur beschriebenen Wirkmechanismen und Eigenschaften von S-4 (Andarine) auf einen Blick.
Partielle AR-Aktivierung
S-4 bindet als partieller Agonist an den Androgenrezeptor – in Muskel und Knochen stark agonistisch, in Prostata und Haut deutlich schwächer.
Muskelerhalt im Defizit
Im Kaloriendefizit schützt S-4 effektiv vor katabolischen Prozessen und bewahrt bestehende Muskelmasse – ein zentrales Merkmal für Cutting-Anwendungen.
Knochenmineraldichte
Wie andere SARMs stimuliert S-4 die Osteoblastenaktivität und erhöht die Knochenmineraldichte – ursprüngliches Entwicklungsziel in der Osteoporose-Forschung.
Keine Aromatisierung
Als nicht-steroidales Molekül kann S-4 nicht durch das Enzym Aromatase in Östrogen umgewandelt werden – östrogenbedingte Effekte bleiben aus.
„Harter" Look
Die Literatur beschreibt einen ausgeprägten Härte- und Definitionseffekt – oft in Kombination mit geringfügiger Wasserverlust-Wirkung für einen „trockenen" Körperbau.
Halbwertszeit ~4–6 h
Die Literatur gibt eine Halbwertszeit von ca. 4–6 Stunden an – bei konstanter Wirkung wird häufig eine 2–3-mal tägliche Einnahme empfohlen.
Einordnung der Literatur
Zwei Aspekte, die in der einschlägigen Literatur besonders hervorgehoben werden und das Wirkprofil einordnen.
Vergleich mit Ostarine & S-23 (GTx-Klasse)
Ostarine, S-4 und S-23 stammen aus derselben Aryloxyphenyl-Entwicklungslinie von GTx Inc. Ostarine ist das mildeste Molekül mit geringster Suppression, S-23 das potenteste mit stärkster HPTA-Unterdrückung. S-4 nimmt die Mittelposition ein: stärker anabol als Ostarine, aber deutlich verträglicher als S-23. Die Literatur beschreibt S-4 daher als den „mittleren" Vertreter der GTx-Familie – mit der bekannten optischen Besonderheit.
Mittelposition der GTx-KlasseVisuelle Nebenwirkung im Fokus
Der bekannteste Aspekt von S-4 in der Literatur ist der dosisabhängige visuelle Effekt: Ein Metabolit bindet an Androgenrezeptoren in der Retina und kann bei höheren Dosen (typisch >50 mg/Tag) zu einem gelblichen Farbstich und verminderter Nachtsicht führen. Die Literatur empfiehlt daher niedrige bis moderate Dosierungen und eine Aufteilung in mehrere tägliche Einnahmen, um Plasmaspitzen zu vermeiden.
M3-Metabolit · Dosisabhängig| Produkt | |
| Dosierung | 50 Tabs à 25mg |

