• Lasix 40

Schleifendiuretikum · Furosemid 40 mg

Lasix 40 - Furosemid 40 mg

Lasix ist der Markenname für Furosemid, ein hochwirksames Schleifendiuretikum, das im aufsteigenden Ast der Henle-Schleife den Na-K-2Cl-Cotransporter hemmt und dadurch eine starke Diurese mit Ausschwemmung von Natrium, Chlorid, Kalium und Wasser auslöst.

Wirkprofil im Überblick.

Furosemid ist das potenteste Diuretikum und wirkt am dicken aufsteigenden Ast der Henle-Schleife, wo ca. 25 % der Natrium-Rückresorption stattfinden. Durch Hemmung des Na-K-2Cl-Cotransporters (NKCC2) wird die Rückresorption von Natrium, Kalium und Chlorid blockiert – mit nachfolgender starker Diurese. Zusätzlich zeigt Furosemid eine direkte venöse Vasodilatation, die die Vorlast des Herzens senkt – besonders relevant bei akutem Lungenödem.

Wirkstoff & Einordnung

Wirkstoff, Klasse und Besonderheit im Überblick – alle relevanten Daten sachlich zusammengefasst.


Wirkstoff

Furosemid 40 mg pro Tablette, ein Anthranilsäure-Derivat (Schleifendiuretikum) zur oralen oder intravenösen Anwendung.

40 mgoral / i.v.

Wirkstoffklasse

Schleifendiuretikum (Loop Diuretic). Hemmt den Na-K-2Cl-Cotransporter (NKCC2) im dicken aufsteigenden Ast der Henle-Schleife.

SchleifendiuretikumNKCC2-Hemmer

Besonderheit

Höchstes diuretisches Potenzial: Schleifendiuretika können bis zu 25 % der filtrierten Natriummenge ausscheiden – mehr als jede andere Diuretika-Klasse.

Hochceiling-Diuretikumkaliuretisch

Wirkprofil im Detail

Die in der Literatur beschriebenen Wirkmechanismen und Eigenschaften von Furosemid auf einen Blick.


NKCC2-Hemmung

Furosemid hemmt kompetitiv den Na-K-2Cl-Cotransporter (NKCC2) an der luminalen Membran der dicken aufsteigenden Henle-Schleife.

Starke Diurese

Durch die Hemmung der NaCl-Rückresorption im dicken aufsteigenden Ast wird die Harnkonzentrierung gestört – starke Ausscheidung von Na, Cl und Wasser.

Kaliumverlust (Kaliurese)

Das vermehrte Natrium-Angebot im Sammelrohr führt zu verstärktem K+-Austausch – Furosemid ist ein kaliuretisches Diuretikum mit Kaliumverlust.

Venöse Vasodilatation

Furosemid zeigt eine direkte venodilatierende Wirkung (prostaglandinvermittelt), die die Vorlast des Herzens rasch senkt – besonders wichtig bei Lungenödem.

Wirksam bei Niereninsuffizienz

Im Gegensatz zu Thiaziden bleibt Furosemid auch bei eingeschränkter Nierenfunktion (GFR <30 ml/min) wirksam – ein entscheidender klinischer Vorteil.

Schneller Wirkeintritt

Oral: Wirkeintritt ca. 30–60 Minuten. Intravenös: Wirkeintritt bereits nach ca. 5 Minuten mit venöser Vasodilatation vor der eigentlichen Diurese.

Einordnung der Literatur

Zwei Aspekte, die in der einschlägigen Literatur besonders hervorgehoben werden und das Wirkprofil einordnen.


1

Vergleich mit Thiaziden (Hydrochlorothiazid)

Thiazide wirken im frühdistalen Tubulus und hemmen den Na-Cl-Cotransporter (NCC). Sie sind schwächer diuretisch (max. 5 % Na-Ausscheidung), aber länger wirksam (HWZ 6–12 h) und eignen sich für Dauertherapie und Blutdrucksenkung. Furosemid ist potenter (bis 25 % Na-Ausscheidung), kürzer wirksam (HWZ 1,5–2 h) und wird bevorzugt bei Ödemen, Herzinsuffizienz und Niereninsuffizienz eingesetzt.

stark & kurz vs. mild & lang
2

Kombination mit Spironolacton

Da Furosemid Kalium ausscheidet (Kaliurese), wird es in der Literatur häufig mit kaliumsparenden Diuretika wie Spironolacton kombiniert. Diese sequenzielle Nephronblockade nutzt synergistische Effekte: starke Diurese durch Furosemid + Kaliumretention durch Spironolacton – eine klassische Kombination bei Herzinsuffizienz und Leberzirrhose mit Aszites.

sequenzielle Nephronblockade
Produkt
Menge 12 Tabs per Packung
Dosierung 40mg per Tablette

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Lasix 40

  • Artikelnr. lasix
  • Verfügbarkeit Lagernd
  • CHF 39,00


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